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Ahornsirup – aus Sicht der TCM – eine Alternative zu Zucker?

Ahornsirup aus Sicht der TCM

Ahornsirup ist der eingedickte Saft kanadischer Ahornbäume. Er ist sehr süss, also vorsichtig sein beim verwenden! Trotzdem haben aber viele Studien gezeigt, das Ahornsirup aus Zucker, gleichzeitig viele gesunde Stoffe enthält! Es gibt eine Studie in der festgestellt wurde, das Ahornsirup die Wirkung von Antibiotika verstärken kann.

Temperatur:                neutral

Geschmack:                süss

Funktionskreis            Milz, Lunge, Magen, Leber

 

TCM Wirkungen:

Qi tonisierend

  • Tonisiert das Wei Qi: Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit, Immunschwäche, Erkältung, Grippe

 

  • Westlich gesehen:
    • Die meisten der im Ahornsirup befindlichen Substanzen zeigen – wie so oft bei pflanzlichen Produkten – antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Deshalb hat sich Ahornsirup bei bakteriellen Infektionen als hilfreich erwiesen. Je dunkler er ist, desto hochwertiger ist er
    • Man weiß auch das chronische Erkrankungen (Diabetes mellitus, verschiedene Krebserkrankungen, Herzerkrankungen, …)mit latenten Entzündungsprozessen einhergehen!
    • Ahornsirup ist also ein Süssungsmittel mit einer eher niedrigen glykämischen Last.
    • Man weiß auch das die Polyphenole im Ahornsirup – zwei Enzyme hemmen, die an der Entstehung des Diabetes beteiligt sind! (Qi – Mangel ist ganz häufig auch das Anfangsstadium eines Diabetes). Deshalb sollten diese Patienten – auch Ahornsirup als Süssungsmittel (anstatt herkömmlichen Zucker) bevorzugen!
    • Hier gibt es noch einen schönen westlichen Artikel!

 

Blut tonisieren

  • tonisiert das Leber-Blut, geeignet bei Eisenmangel, Blutmangel, Anämie

 

Yin tonisierend:

  • Lungen – Trockenheit: Trockenheit der Haut und Schleimhäute generell und dadurch bedingte schlechte Wundheilung, Halstrockenheit, Lungentrockenheit (trockener Husten, zäher Schleim), Stimmverlust, Magen-Hitze (chronische Gastritis), Unruhe, ..

 

Weißer Zucker ist mit das größte Ernährungsübel unserer Zeit, er ist viel zu süss und wird viel zu schnell vom Körper aufgenommen, der infolgedessen nur kleinste Mengen davon verarbeiten kann.

Alternative zu weißem Zucker sind  Melasse, Birnen-Dattel- oder Rübenkraut, Rohrrohzucker, Malzextrakt, Agavensirup, Ahornsirup, Honig .

Aber woher die Süsse auch stammt, zu viel davon belastet immer die Milz.

Dies ist im übrigen einer der besten Ahornsirups (etwas teuer), aber nicht zu vergleichen mit dem Ahornsirup den man hier den normalen Läden bekommt!

Leider allerdings in einer Plastikflasche!